Horn entwickelt und fertigt kundenspezifische elektrische Heizsysteme, um frostgefährdete Bauteile und Medien auch bei niedrigen Umgebungstemperaturen zuverlässig vor dem Einfrieren zu schützen. Die Heizlösung wird an Geometrie, Material, Medium, minimale Außentemperatur, verfügbare Spannung und die benötigte Sicherheitsreserve angepasst. Als elektrische Frostschutzheizung nach Maß entwickelt und fertigt Horn die Rohrheizung, Tankheizung und Begleitheizung am Standort Gottmadingen in Deutschland

TYPISCHE AUFGABENSTELLUNGEN

Einfrieren verhindern

Wasser und andere frostgefährdete Medien zuverlässig oberhalb der kritischen Temperatur halten und Schäden durch Eisbildung vermeiden. 

Rohrleitungen frostfrei halten

Rohre und Leitungen gezielt beheizen, um stehende oder langsam fließende Medien auch bei niedrigen Außentemperaturen vor dem Einfrieren zu schützen. 

Tanks und Behälter schützen

Flüssigkeiten in Behältern temperieren und Frostschäden an Tank, Anschlüssen und angrenzenden Komponenten reduzieren. 

Kritische Komponenten beheizen

Pumpen, Ventile, Sensoren und andere empfindliche Komponenten lokal beheizen, wenn eine Beheizung der gesamten Anlage nicht erforderlich oder sinnvoll ist. 

TYPISCHE ANWENDUNGEN

  • Wasser- und Abwasserleitungen 
  • Tanks und Behälter 
  • Pumpen und Ventile 
  • Außenanlagen und Versorgungssysteme 
  • Mobile Systeme und Sonderfahrzeuge 
  • Caravan- und Reisemobilanwendungen 
  • Mess- und Sensorsysteme 
  • Industrielle Maschinen und Anlagen 

PASSENDE HEIZSYSTEME

Horn-Lösung / Produkt  Einsatz auf dieser Seite 
Flexible Flächenheizung  Für flache oder komplex geformte Bereiche, bei denen Wärme direkt auf das Bauteil übertragen werden soll. 
Heizmanschette  Für Rohre, Zylinder, Ventile und andere umlaufend zu beheizende Bauteile. 
Behälterheizung / Tankheizung  Für großflächige Beheizung von Tanks und Behältern mit kundenspezifischer Geometrie. 
Beheizte Schläuche / Leitungen  Für temperaturkritische Medien und Leitungsabschnitte, bei denen Frostschutz und Temperaturhaltung kombiniert werden. 

SO ENTWICKELN WIR DIE LÖSUNG

Anwendung verstehen:
Einbausituation, zu beheizendes Bauteil bzw. Medium, Zieltemperatur, Umgebung, Versorgung und Stückzahl gemeinsam klären.

Heizsystem auslegen:
Geometrie, Spannung, Leistung, Heizzonen, Sensorik, Regelung, Anschluss und Befestigung auf die Anwendung abstimmen. 

Muster und Serie fertigen:
Vom Prototyp und Einzelstück bis zur Klein- und Großserie fertigen und die Auslegung für die Serienumsetzung optimieren. 

Montieren und prüfen:
Auf Wunsch Anschlusskonfektionierung, Baugruppenmontage, Kennzeichnung, elektrische Prüfung und vereinbarte Dokumentation übernehmen. 

TECHNISCHE MÖGLICHKEITEN

Spannung und Heizleistung werden passend zur Versorgung, gewünschten Temperatur, Aufheizzeit, Wärmeverlusten und Einbausituation ausgelegt. Je nach zertifiziertem Anwendungsbereich sind auch UL-zertifizierte Ausführungen bis 600 V möglich. 

Je nach Anwendung können PT100, Thermoelemente, Thermostate, Temperaturbegrenzer oder externe Regelsysteme vorgesehen und in die Auslegung integriert werden. 

Flexible Heizsysteme können hinsichtlich Kontur, Ausschnitten, Bohrungen, Leistungszonen und Anschlusspositionen an die jeweilige Geometrie angepasst werden. 

Mögliche Ausführungen reichen von selbstklebenden Lösungen über mechanische Befestigung und Spannsysteme bis zur vormontierten Baugruppe. Die Befestigung wird passend zu Material, Temperatur und Serviceanforderung gewählt. 

Auf Wunsch liefert Horn Leitungen, Steckverbinder, Sensorik und weitere Komponenten bereits konfektioniert und montiert, um den Montageaufwand beim Kunden zu reduzieren. 

Prüfumfang, Kennzeichnung und Dokumentation werden passend zur Anwendung und zu den kundenseitigen Anforderungen festgelegt. Entwicklung, Produktion, Baugruppenmontage und Prüfung erfolgen am Standort Gottmadingen. 

BENÖTIGTE ANFRAGEDATEN

  • Bauteil bzw. zu beheizender Bereich mit Abmessungen oder Zeichnung 
  • Material des Bauteils / Behälters / Rohrs 
  • Art und Menge des Mediums 
  • Minimal zu erwartende Umgebungstemperatur 
  • Gewünschte Mindest- bzw. Solltemperatur 
  • Verfügbare Versorgungsspannung 
  • Vorhandene Isolierung und Einbausituation 
  • Gewünschte Sensorik oder Regelung 
  • Fotos, CAD-Daten oder Zeichnungen 
  • Stückzahl und geplanter Jahresbedarf 

FAQ

Die erforderliche Leistung hängt von Bauteilgeometrie, Material, Oberfläche, Isolierung, Medium, minimaler Umgebungstemperatur und gewünschter Sicherheitsreserve ab. Sie sollte deshalb anwendungsbezogen berechnet werden. 

Die Auslegung richtet sich nach der konkreten Anwendung. Entscheidend sind die niedrigste erwartete Umgebungstemperatur, Wärmeverluste, Isolierung, verfügbare Leistung und die gewünschte Zieltemperatur. 

Ja, Niedervolt-Lösungen sind grundsätzlich möglich. Die konkrete Spannung wird passend zur Versorgung, benötigten Leistung und Bauform festgelegt. 

Je nach Anwendung können Temperaturfühler, Thermostate oder Temperaturbegrenzer vorgesehen werden. Die Positionierung wird an das thermische Verhalten des Bauteils angepasst. 

Abhängig von Geometrie und Serviceanforderung sind selbstklebende, mechanische, lösbare oder vormontierte Lösungen möglich. 

Das kann je nach Kunststoff, Wandstärke, zulässiger Oberflächentemperatur und Heizleistungsdichte möglich sein. Die thermischen Grenzen des Materials müssen in der Auslegung berücksichtigt werden. 

Gemeinsam entwickeln wir Ihre thermische Lösung

Sie haben eine frostgefährdete Anwendung? Senden Sie uns Zeichnung, Fotos und die wichtigsten Temperaturdaten. Wir prüfen, welche Heizlösung technisch und wirtschaftlich geeignet ist.