Horn entwickelt kundenspezifische Heizlösungen für Batterien, Akkupacks und Energiespeicher, wenn niedrige Temperaturen Startverhalten, Ladefähigkeit oder Systemleistung beeinträchtigen. Flexible Heizsysteme lassen sich platzsparend in Batteriebaugruppen integrieren und mit Sensorik und Temperaturbegrenzung kombinieren. Als Batterieheizung und Akkuheizung nach Maß entwickelt und fertigt Horn die Heizmatte für die Batterie am Standort Gottmadingen in Deutschland.

TYPISCHE AUFGABENSTELLUNGEN

Batterien vor dem Betrieb erwärmen

Batteriesysteme vor Start oder Nutzung auf einen geeigneten Temperaturbereich bringen.

Leistungsfähigkeit bei Kälte unterstützen

Niedrige Zell- und Umgebungstemperaturen durch kontrollierte Vorwärmung kompensieren.

Temperatur gleichmäßig verteilen

Heizflächen so positionieren und auslegen, dass unnötige Temperaturunterschiede innerhalb des Systems reduziert werden.

Heizung in begrenzten Bauraum integrieren

Dünne, flexible Heizsysteme an vorhandene Geometrien und begrenzte Einbauräume anpassen.

TYPISCHE ANWENDUNGEN

  • Batteriesysteme und Akkupacks
  • Mobile Maschinen
  • Nutz- und Sonderfahrzeuge
  • Outdoor-Systeme
  • Stationäre Energiespeicher
  • Mess- und Kommunikationssysteme
  • Mobile Geräte und Baugruppen
  • Kundenspezifische OEM-Produkte

PASSENDE HEIZSYSTEME

Horn-Lösung / Produkt Einsatz auf dieser Seite
Flexible Silikonheizung Dünne, robuste Heizlösung mit kundenspezifischer Form, Leistung und Anschlussausführung.
Flexible Flächenheizung Für flächige Temperierung an Batteriemodulen, Gehäusen oder Wärmeverteilern.
Kundenspezifische Heizfolie Für enge Einbauräume, definierte Konturen und anwendungsspezifische Leistungszonen.
Komplette Heizbaugruppe Mit Sensorik, Leitung, Anschluss und Montageoptionen zur vereinfachten OEM-Integration.

SO ENTWICKELN WIR DIE LÖSUNG

Anwendung verstehen:
Einbausituation, zu beheizendes Bauteil bzw. Medium, Zieltemperatur, Umgebung, Versorgung und Stückzahl gemeinsam klären.

Heizsystem auslegen:
Geometrie, Spannung, Leistung, Heizzonen, Sensorik, Regelung, Anschluss und Befestigung auf die Anwendung abstimmen. 

Muster und Serie fertigen:
Vom Prototyp und Einzelstück bis zur Klein- und Großserie fertigen und die Auslegung für die Serienumsetzung optimieren. 

Montieren und prüfen:
Auf Wunsch Anschlusskonfektionierung, Baugruppenmontage, Kennzeichnung, elektrische Prüfung und vereinbarte Dokumentation übernehmen. 

TECHNISCHE MÖGLICHKEITEN

Spannung und Heizleistung werden passend zur Versorgung, gewünschten Temperatur, Aufheizzeit, Wärmeverlusten und Einbausituation ausgelegt. Je nach zertifiziertem Anwendungsbereich sind auch UL-zertifizierte Ausführungen bis 600 V möglich. 

Je nach Anwendung können PT100, Thermoelemente, Thermostate, Temperaturbegrenzer oder externe Regelsysteme vorgesehen und in die Auslegung integriert werden. 

Flexible Heizsysteme können hinsichtlich Kontur, Ausschnitten, Bohrungen, Leistungszonen und Anschlusspositionen an die jeweilige Geometrie angepasst werden. 

Mögliche Ausführungen reichen von selbstklebenden Lösungen über mechanische Befestigung und Spannsysteme bis zur vormontierten Baugruppe. Die Befestigung wird passend zu Material, Temperatur und Serviceanforderung gewählt. 

Auf Wunsch liefert Horn Leitungen, Steckverbinder, Sensorik und weitere Komponenten bereits konfektioniert und montiert, um den Montageaufwand beim Kunden zu reduzieren. 

Prüfumfang, Kennzeichnung und Dokumentation werden passend zur Anwendung und zu den kundenseitigen Anforderungen festgelegt. Entwicklung, Produktion, Baugruppenmontage und Prüfung erfolgen am Standort Gottmadingen. 

BENÖTIGTE ANFRAGEDATEN

  • Batterie-/Packgeometrie und Zeichnung
  • Zell- bzw. Batterietyp
  • Gewünschter Temperaturbereich
  • Minimale Umgebungstemperatur
  • Gewünschte Aufheizzeit
  • Verfügbare Versorgungsspannung, z. B. 12 V, 24 V, 48 V oder kundenspezifisch
  • Verfügbare Einbaufläche
  • Wärmeleitpfad und Isolationskonzept
  • Gewünschte Sensorik / Temperaturbegrenzung
  • Mechanische Anforderungen
  • Stecker- und Anschlussanforderung
  • Stückzahl und Serienbedarf

FAQ

Je nach Aufbau wird die Heizung an Batteriegehäuse, Modul, Träger oder eine definierte Wärmeübertragungsfläche gekoppelt. Leistung und Regelung werden auf Temperaturgrenzen und Aufheizzeit abgestimmt.

Häufig kommen Niedervolt-Spannungen wie 12 V, 24 V oder 48 V zum Einsatz. Möglich sind auch andere kundenspezifische Spannungen, sofern sie zur Systemarchitektur und benötigten Leistung passen.

Grundsätzlich ja, wenn Bauraum, elektrische Isolation, thermische Grenzen und Sicherheitsanforderungen berücksichtigt werden. Die konkrete Integration wird projektspezifisch abgestimmt.

Leistungsdichte, Sensorposition, Regelung und gegebenenfalls Temperaturbegrenzer werden so ausgelegt, dass die zulässigen Temperaturgrenzen des Systems berücksichtigt werden.

Ja. Je nach Projekt können geeignete Temperaturfühler oder Begrenzer in die Heizlösung bzw. Baugruppe integriert werden.

Flexible Heizsysteme können an Konturen, Ausschnitte, Anschlusspositionen und unterschiedliche Leistungsbereiche angepasst werden.

Gemeinsam entwickeln wir Ihre thermische Lösung

Sie entwickeln ein Batteriesystem für den Einsatz bei niedrigen Temperaturen? Senden Sie uns Bauraum, Spannung und Temperaturanforderung. Wir prüfen eine integrierbare Heizlösung.